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Eine attraktive Beschäftigung zu finden für Menschen mit Behinderung und diese Tätigkeit in den dynamischen Arbeitsmarkt zu integrieren, dafür benötigt man ein gutes Gespür. Friedrich Burkhard, Leiter Diakoneo, hatte es. Aus langer Tradition des Crêpes-Backens wurde die Idee geboren, diese Köstlichkeit ganzjährig anzubieten und somit attraktive Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

Aber wie? Warum nicht einen eigenen Diakoneo-Foodtruck? Gesagt, getan. Diese Idee entstand schon vor Beginn der Pandemie. Inzwischen steht das Projekt in den Startlöchern. Ein Foodtruck, ausgestattet mit einem modularen System, welches wahlweise die Herstellung süßer und herzhafter Speisen ermöglicht. Crêpes oder Currywurst sozusagen. Mit einem besonderen Augenmerk auf Regionalität in der Zutatenliste. Ziel ist es, so viel wie möglich aus heimischen Produkten selbst  herzustellen. Beispielsweise den Teig der Crêpes. Die Currywurst soll von einem einheimischen Metzger kommen und die Soße dazu wird eine Eigenkreation.

Der Truck bietet Platz für fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter samt bis zu zwei Betreuern. Ein fester Kern soll zwar bestehen, jedoch sollen sich die Bewohner der  Diakoneo-Einrichtung unterschiedlicher Standorte abwechseln können. Nachhaltigkeit und Inklusion, Hand in Hand. Die Diakoneo will mit diesem Angebot sowohl in Gewerbegebieten als auch in Fußgängerzonen oder auf Märkten im Umland vertreten sein, um somit die Aufmerksamkeit auf die Institution selbst zu richten. „Viele Menschen außerhalb des Landkreises kennen uns gar nicht“, so Steinberger.

Der Erlös des Verkaufs kommt allein der Institution/Werkstatt selbst zugute. Denkbar wäre auch, hieraus einen Cateringservice für Firmen- oder Privatveranstaltungen anzubieten. Noch konnte der Foodtruck coronabedingt nicht starten. Die Bewohner sind aufgrund der Pandemie streng voneinander getrennt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Situation bald zum Guten wendet und der Foodtruck dann fleißig gebucht werden kann. -cr

Diakoneo liebt das Leben
Mit mehr als 200 Einrichtungen, von der Kinderkrippe bis zum Krankenhaus und vom Betreuten Wohnen bis zum Kirchenbedarf, gehört Diakoneo zu den größten diakonischen Unternehmen in Deutschland. Gesteuert von Neuendettelsau im Nachbarlandkreis Ansbach aus, begleitet und unterstützt Diakoneo Menschen, die in unterschiedlichsten Lebenssituationen verlässliche Unterstützung benötigen. Erklärtes Motto: „weil wir das Leben lieben.“ Mehr als 10.000 Menschen arbeiten in einer der über Süddeutschland und Polen verteilten Einrichtungen des gemeinnützigen Unternehmens.

Info:
Diakoneo-Werkstatt Laubenzedel
Laubenzedel 58
91710 Gunzenhausen
Tel. 0 98 31 / 88 41 11
www.diakoneo.de
Friedrich.Burkhard@diakoneo.de
Unternehmensgründung: 1866
Leiter: Friedrich Burkhard